Photovoltaik und Speicher gemeinsam vorbereiten
Ein Solarteur liefert die Planung, im Büro fehlen noch Datenblätter, und der Elektrofachbetrieb braucht den aktuellen Stand für das Netzbetreiberportal. Die Anschlussakte bringt diese Informationen zusammen. Kunden- und Anlagendaten, Komponenten, Anhänge und Rückmeldungen bleiben beim selben Vorgang.
Anschlussakte Lokal und Cloud richten sich an Betriebe, die ihre Netzanmeldungen selbst bearbeiten. Lokal läuft auf einem Arbeitsplatz, unter Windows als native Anwendung. In Cloud können Solarteure und Fachplaner mit persönlichen Konten an freigegebenen Projekten mitarbeiten. Die Übergabe vorbereiteter Vorgänge als Datei ist auch mit Lokal möglich. Der konzessionierte Elektrofachbetrieb prüft die technischen Angaben und reicht im eigenen Portalzugang ein.
Welche Unterlagen gehören zur PV-Anmeldung?
Die konkrete Zusammenstellung richtet sich nach Anlage und Netzbetreiber. Für die Vorbereitung lassen sich insbesondere folgende Angaben und Nachweise in der Akte sammeln:
- Kunden- und Anschlussdaten, Anlagenstandort und Angaben zum vorhandenen Zähler.
- PV-Module, Wechselrichter, Leistungen und ein gegebenenfalls vorgesehener Batteriespeicher.
- Datenblätter, Lageplan und die für das jeweilige Verfahren geforderten technischen Nachweise.
- Einheitenzertifikate und ZEREZ-Kennungen: Im enthaltenen Katalog suchen und die Kennung in den Vorgang übernehmen.
Ein Beispiel für die unterschiedlichen Schritte liefert die PV-Anmeldung bei SVO Netz: Dort werden Anlagen- und Speicherdaten im Einspeiserportal erfasst; der Zählerantrag hat einen eigenen Fachbetriebsweg. Die Anschlussakte ordnet recherchierte Wege ihrer jeweiligen Aufgabe zu.
Arbeitsbeispiel: von den Anlagendaten zum Bearbeitungsstand
Fiktives Beispiel „Familie Brandt“: Eine PV-Anlage mit 9,8 kWp und Batteriespeicher soll beim Netzbetreiber angemeldet werden. Die vorhandenen Produktaufnahmen zeigen ein kombiniertes Vorhaben, zu dem auch eine 11-kW-Wallbox gehört. Es handelt sich um eine Demonstration der Software, keinen Kundenauftrag oder Nachweis einer erteilten Anschlusszusage.
1. Daten erfassen und Unterlagen zuordnen
Sie legen Kunde und Anlagenort an und erfassen PV-Module, Wechselrichter und Speicher als Komponenten. Hersteller, Modell und Leistungsangaben stehen in eigenen Feldern. Datenblätter, Lageplan und ergänzende Nachweise ordnen Sie als Anhänge derselben Akte zu. Den vorgeschlagenen Netzbetreiber und das für Ihre Anlage passende Verfahren prüfen Sie vor der Einreichung.

2. Angaben für PDF und Portal wiederverwenden
Unter „Unterlagen“ erzeugt „Anmeldeunterlagen (PDF)“ aus den erfassten Daten ein Anschreiben und das Datenblatt zur Erzeugungsanlage. Im gezeigten Kombiprojekt kommt das Datenblatt für steuerbare Verbrauchseinrichtungen hinzu. Kunde, Anlagenort, Komponenten und vorhandene ZEREZ-Kennungen werden aus der Akte übernommen. Die erzeugten PDFs sind Arbeitsunterlagen, die Ihr Fachbetrieb gegen die aktuellen Anforderungen und Originalformulare des Netzbetreibers prüft.
Für das Portal stellt die Werteansicht des Beispielprojekts die Angaben zum Kopieren bereit. Die Browser-Erweiterung übernimmt Werte in zuvor zugeordnete und geprüfte Felder Ihrer angemeldeten Portalsitzung. Sie ergänzen die erforderlichen Angaben und Dokumente, kontrollieren die Eingaben und senden selbst ab.
3. Vier Bearbeitungsstände getrennt nachhalten
In der Akte pflegen Sie die Zustände „Offen“, „Eingereicht“ und „Erledigt“. Die Aufnahme zeigt diesen Zwischenstand:
- Anmeldung beim Netzbetreiber: als erledigt dokumentiert.
- Zustimmung / Rückmeldung: eingereicht; eine Wiedervorlage erinnert daran, die Rückmeldung zur Netzprüfung zu prüfen.
- Fertigmeldung & Inbetriebsetzung (E.8): noch offen.
- Zähler & Messkonzept: noch offen.
So bleibt sichtbar, dass eine dokumentierte Anmeldung noch keinen abgeschlossenen Gesamtvorgang bedeutet. Statusänderungen, Zeitpunkte und Bearbeiter stehen im Verlauf; den Stand pflegt Ihr Betrieb anhand der tatsächlichen Rückmeldungen.

4. Die passende Ausgabe für Ihren Arbeitsplatz wählen
Daten erfassen, Anhänge zuordnen, PDF-Unterlagen erzeugen und Bearbeitungsstände pflegen können Sie mit Lokal und Cloud. Lokal speichert auf einem Arbeitsplatz und startet unter Windows als native App; vorhandene Akten und PDF-Ausgaben bleiben offline nutzbar. Für Portale, E-Mail und neue Datenpakete brauchen Sie Internet. Cloud ergänzt gemeinsame Teamzugänge, Fachpartnerfreigaben und persönliche Kundenstatuslinks.
Software für PV-Anmeldungen auswählen
Im Bestellformular ist „PV-Anmeldungen und Batteriespeicher“ vorausgewählt. Sie können die Auswahl ändern und Lokal oder Cloud wählen.
PV-Anlage und Batteriespeicher in einer Akte
Für ein kombiniertes Projekt müssen Kundendaten und Anhänge nicht in getrennten Ablagen gepflegt werden. Die Version 1 unterstützt Erzeugungsanlagen mit PV und Batteriespeicher bis 100 kW. Der Fachbetrieb prüft die Voraussetzungen des konkreten Anschlusses. Mittelspannung und Balkonkraftwerke gehören nicht zum angebotenen Umfang.
Eine Wallbox-Anmeldung oder Wärmepumpen-Anmeldung kann bei einem kombinierten Vorhaben ebenfalls Teil des Vorgangs sein. Die jeweiligen Verfahren und technischen Anforderungen bleiben einzeln zu prüfen.
PV-Anmeldung nachhalten – mit Cloud auch im Team
Nach der Einreichung bleiben Eingangsbestätigungen, Rückfragen und Anlagenunterlagen in derselben PV-Akte. Ordnen Sie E-Mails aus dem Netzbetreiber-Postfach zu, setzen Sie Wiedervorlagen und halten Sie Zuständigkeiten fest. In Anschlussakte Cloud übergeben Solarteure und Fachplaner vorbereitete Projekte zur Prüfung; freigegebene Partner können den gemeinsamen Stand nachvollziehen.
Häufige Fragen zur PV-Anmeldung mit Software
Software selbst nutzen oder die Anmeldung beauftragen?
Mit Anschlussakte bearbeitet Ihr Elektrofachbetrieb seine Netzanmeldungen selbst. Wenn Sie die Anmeldung als Dienstleistung abgeben möchten, können Sie bei EVU-Hero eine Netzanmeldung anfragen. Eine Anschlussakte-Softwarebestellung beauftragt keine externe Anmeldung.
Wird die Anmeldung automatisch eingereicht?
Die Software bereitet vor und unterstützt die Übertragung. Prüfung und Absenden erfolgen durch Ihren Betrieb in dessen eigener angemeldeter Sitzung. Eine automatische Einreichung oder Genehmigung wird nicht zugesagt.
Erledigt die Software auch die MaStR-Registrierung?
Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist ein eigener Vorgang. Sie wird durch die Netzanmeldung und die Anschlussakte nicht automatisch erledigt. Besprechen Sie die Zuständigkeit dafür mit dem Anlagenbetreiber.
Wie erfahren Kunden den Bearbeitungsstand?
In Anschlussakte Cloud kann Ihr Betrieb einen persönlichen Statuslink freigeben. Kunden sehen die gepflegten Meilensteine und veröffentlichten Hinweise ohne eigenes Konto. Kundenstatus ansehen.
Anwendungsinformationen: geprüft am 30.10.2026. Betreiberbeispiel: SVO Netz – Photovoltaik. Die Anforderungen des zuständigen Netzbetreibers sind für Ihren Vorgang maßgeblich.